Nach einigen Stunden unruhigen Schlafs, treffe ich mich am nächsten Tag mit meiner Tante am Flughafen in Stuttgart. Mit einer Zwischenlandung in Hamburg, erreichen wir wenige Stunden später, Oslo. Dort bekommen wir unseren Hybrid Mietwagen, den wir über billiger Mietwagen gebucht hatten und starten in unser Abenteuer, welches nochmal 4 Autostunden fahrt entfernt liegt.

Unser Hotel befindet sich in einem Ort namens „Geilo“ und schon der Weg dorthin verzaubert uns. Wir fahren an einigen Fjörden entlang, vorbei an unrealistisch wirkenden, saftigen Wiesen. Die Landschaft ist jetzt schon so atemberaubend, dass man sich nur schwer vorstellen kann, dass es noch besser werden könnte. Das Wetter spielt perfekt mit und, wenn auch etwas erschöpft vom Flug und der anschließenden Autofahrt, unsere Laune steigt noch mehr, als wir unser Zimmer im Hotel Vestila aufsperren.

Das Zimmer ist riesig. Wir haben ein Ess- und Wohnzimmer, separates Schlafzimmer und ein schönes geräumiges Bad. Die Einrichtung ist äußerst gemütlich und das Zimmer riecht nach frisch geschnittenem Holz. Wir haben unser Ziel relativ spät erreicht und können uns somit gleich zum Abendessen begeben. Das 3-Gänge Menü ist köstlich. Vorweg gibt es Seeteufel an Spargelcreme, gefolgt von Schweinerücken mit Kartoffelpüree auf Kürbiscreme mit Röstzwiebeln und anschließend einem ebenfalls himmlischen Dessert.

Ich habe geschlafen wie ein Stein und strecke mich erst nochmal ein paar Male um noch ein bisschen die Bequeme dieser fantastischen Boxspringbetten genießen zu können, bevor ich mich ins Bad quäle. Der Tag heute wird anstrengend und darum müssen wir uns ein wenig zusammenreißen, um wirklich früh los zu kommen. Das herrliche an Norwegen ist, dass das Wasser aus dem Hahn immer und überall genießbar ist. Selten so gutes Wasser getrunken! Bei Frühstück fällt sofort wieder das äußerst freundliche und sehr hilfsbereite Personal ins Augenmerk. Wir sind zwar erst seit ein paar Stunden in Norwegen, aber man merkt sofort den Umweltfaktor, der in diesem Land scheinbar ganz groß geschrieben wird. Abgesehen von den vielen E-Autos, fällt mir auf, dass es keine abgepackte Butter oder Marmelade gibt, stets frisches Wasser in Karaffen zur Verfügung steht und es keine Badewannen, nur Duschen gibt.

Bei dieser Reise ist der Weg das Ziel. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, viele Punkte außerhalb unserer Zielorte, bei denen wir unsere Hotels gebucht hatten, anzufahren. So starten wir unsere Reise mit dem ersten Abstecher in der Nähe vom Hardangervidda National Park. Dort habe ich eine Hikingtour zur Trolltunga geplant. Da diese insgesamt mindestens 10 Stunden dauert, je nachdem wie viele Pausen man einlegt, muss man bei einem eng geknüpften Zeitplan genau kalkulieren. Wir hatten jedoch einen großen Vorteil auf unserer Seite. Es wird niemals dunkel. Wir haben bewusst die Reisezeit gewählt bei der die Sonne in Skandinavien niemals untergeht. SO haben wir zwar ein straffes Programm, aber müssen keine Angst davor haben uns in der Dunkelheit zu verirren, falls doch einmal etwas Außerplanmäßiges passieren.

Auf der Google Map habe ich alle Unterkünfte markiert, damit man sich ein ungefähres Bild davon machen kann, in welchen Richtungen wir überall unterwegs waren. Weitere Bilder und viele nützliche Tipps, wie Ihr eure Reise am günstigen zusammen buchen könnt gibt es auch noch am Ende des Artikels.

Die Pfade zur Trolltunga sind dann und wann mit einem roten T markiert und der Aufstieg ist absolut nichts für Asthmatiker und wirklich anstrengend, da es sich sehr in die Länge zieht. Trotzdem ist die Wanderung nach wie vor absolut lohnenswert, man sollte auf jeden Fall Wandererfahrung in den Bergen mitbringen und eine gute Ausrüstung dabei haben. Anfangs hatten wir kein besonders großes Glück mit dem Wetter, dennoch lockerte es sich immer mehr auf, umso mehr Zeit während der Wanderung verstrich. Zudem hatten wir eine kleine tierische Begleitung in Form eines Kuckucks, der uns die ganze Zeit über nicht von der Seite wich.

Von der Trolltunga zu unserem nächsten Hotel in Skei i Jolster hatten wir noch 4,5 Stundnen Fahrt vor uns. Die Norwegische Landschaft ist unsagbar schön. Wir durchqueren einige Tunnel. Ehrlich gesagt bin ich noch nie im Leben durch so viele Tunnel hintereinander gefahren, wie in diesem Urlaub. Darunter sogar der längste der Welt, mit einer Länge von 25 km, äußerst Beachtlich. Die Tunnel sind selten richtig ausgebaut. Meistens sind es nur grob in Stein geschlagene Löcher. Stockfinster und sehr eng. Wenn man von sonnigen Wetter in einen solchen Tunnel fährt, sieht man erst einmal gar nichts mehr. Da hilft auch kein Fernlicht. Da hilft also nur noch die Piratentaktik: Ein Auge schließen, bevor man in den Tunnel fährt, so kann sich das geschlossene schneller an die Dunkelheit gewöhnen und man fährt nicht im vollen Blindflug mit 80 km/h in die Finsternis.

Die letzte Hürde zu unserem wohlverdienten Hotel ist noch eine Fährfahrt, vor der ich zunächst ein wenig Angst hatte. Unbegründet, wie sich im Nachhinein herausstellte. Denn der Prozess ist mehr als Routine in Norwegen. Logisch. Aber für unser einer nicht. Ich bin davon ausgegangen, wie alles im Chaos endet, sie unsere Kreditkarte nicht akzeptieren, ich irgendwo daneben fahre und samt meinem lieb gewonnen Hybriden im kalten Fjördwasser lande. Aber es war alles perfekt. Man stellt sich zu den anderen Autos in eine Schlange, 10 Minuten vor Abfahrt kommt ein Dude, der deine Kreditkarte (dazu habe ich immer meine Reise Kreditkarte von der DKB am Start, mit der ich bislang noch nie Probleme hatte und so dankbar dafür bin) durch sein Automat zieht und dich auf die Fähre wedelt. Man fährt drauf, wartet, bis sie das andere Ufer erreicht, fährt wieder runter, YAY! Von dort aus waren es nur noch eine Stunde Fahrt, bis wir letztendlich spätabends unser 2. Hotel, deutlich geschlaucht erreichen.

Das Hotel ist wirklich gut aber kein Vergleich zum Vestilla Resort. Unser schönes, aber kleines spartanisches Zimmer mit Ausblick auf den großen See davor bringt Ruhe in die strapazierten Glieder. Beim Abendessen machen wir uns über das angebotene Büffet her und genießen den schönen – hell und modern eingerichteten Raum. Wir bereiten für unsere Weiterfahrt am nächsten Morgen noch alles vor, füllen unsere Wasservorräte im Badezimmer wieder auf und fallen wie 2. Komapatienten in die schon wieder erstaunlich komfortablen Betten. Die Norweger wissen, was gut für den Rücken ist. Gefällt mir!

Eine ähnliche Reise habe ich für euch auch auf TravelBird gefunden. Ich benutze die Seite sehr gerne, da sie immer komplette Reisen anbieten, die absolut bezahlbar sind und wirklich hervorragend organisiert. Zum Beispiel mit dem Zug von Oslo nach Bergen inklusive Frühstück, Zugticket, Fjorde-Cruise und Hin- und Rückflug!

Wo finde ich den besten Flug:

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Wo finde ich die beste Unterkunft:

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Wo schaue ich nach einem Mietwagen:

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Wo finde ich eine Kreditkarte mit der man Weltweit zahlen kann:

Für Reisen ins Ausland empfiehlt es sich immer eine Kreditkarte dabei zu haben. Besonders in Norwegen ist das die einfachste Art zu zahlen und um ehrlich zu sein, gewöhnt man sich so schnell daran, dass man zurück in Deutschland nur noch am fluchen ist. Falls ihr noch keine habt, empfehle eine der Besten, kostenlosen Kreditkarten. Die DKB! Damit lief bei mir immer alles völlig problemlos und man kann ganz leicht sein Geld direkt auf die Kreditkarte ziehen um ausreichend Liquidität zu haben. Natürlich könnt ihr damit auch kostenlos vor Ort Geld abheben.





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