All inclusive – Mein Kino-Abend

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Wie immer steht das Paradies am Anfang aller Schwierigkeiten. Nach dem Komödienhit „Trennung mit Hindernissen” schickt Hauptdarsteller und Ideengeber Vince Vaughn vier ganz normale Paare auf Kuschelkurs und sorgt für Beziehungsstress im Urlaubsidyll.

Warmes, leuchtend blaues Wasser, Palmen, Strand und Sonne. Angelockt vom exotischen Luxus Bora Boras begleiten drei Pärchen ein befreundetes Paar ins tropische Schlaraffenland und Urlaubsressort mit dem bezeichnenden Namen Eden. Dass dort allerdings keineswegs nur Erholung, sondern auch ungewollte Eheberatung auf sie wartet, wird ihnen leider erst viel zu spät klar. Um Geld zu sparen, haben ihre Freunde sie zu einer Gruppenreise in einen Club mit Therapieangebot für Paare überredet, wo die Teilnahme an den Sitzungen der eifrigen Paar-Gurus “Marcel” (Jean Reno) vor Ort alles andere als freiwillig ist. So gibt es anstelle von Jet Ski, Sonnenbad und Cocktails reihenweise Paar-Übungen, Konflikttherapie und Sex-Tipps vom Baum der Erkenntnis (die Yoga Stunden sind der KNALLER) – und wer nach Beziehungsproblemen sucht, der findet sie wohl auch. Mit einem komödienerprobten Starensemble schickt „All Inclusive” seine vier Paare in ein herrliches Luxusrefugium aus Therapie-Wahn und Harmonie-Sehnsucht. Ein freches Lustspiel über heikle Missverständnisse, verkrampfte Versöhnungsrunden und auch delikate Sündenfälle im Paradies.

Sex and the City Star – Kirstin Davis und Vince Vaughn den alle sicher aus “Voll auf die Nüsse” kennen, geben dem ganze eine spezielle Würze durch die unterschiedlichen Charaktere. Wer sich hier nicht ein bisschen wieder erkennt, hatte bestimmt noch nie eine längere Beziehung.

Eine Kritik die ich über diesen Film gelesen habe, sagte aus, die Story wäre an den Haaren herbeigezogen, die vorhersehbaren Gags wären mehr als ausgelutscht und alles andere als witzig. Meiner Meinung nach muss dieser Mensch sehr neidisch gewesen sein, als er diese Kritik verfasste, da er entweder frisch getrennt lebt oder keinen Urlaub bekommen hat. Ich persönlich fand diesen Film spitze. Wer den tieferen Sinn versteht, sieht dass daran nichts an den Haaren herbeigezogen und ausgelutscht ist!

Neben den traumhaften Landschaftsaufnahmen Bora Boras, dem türkis-blauen Meer und den wundervollen Sonnenuntergängen bringt einen diese Komödie so richtig in Urlaubsstimmung. Allerdings ist die Schleichwerbung für Guitar Hero und Twitter teilweise grenzwertig unangebracht gewesen *gähn. Im Großen und Ganzen jedoch, ist “All inclusive” eine klasse Komödie für die ganze Familie mit vielen lustigen Szenen und schönen Momenten.

Und ja, Ihr seid richtig in der Annahme, wenn ich euch sage:
JA, dort will ich auch hin! Und zwar schnell!


Posted by Sändor   @   6 November 2009

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